Franklin

Franklin Esajas

Mitbegründer und Vorsitzender von Omroepvereniging SME-TV und Initiator der vieldiskutierten Fernsehsendung „Suriname(rs) Anders Viewed“.

 

 

 

Franklin Esajas

Mitbegründer und Vorsitzender von Omroepvereniging SME-TV und Initiator der vieldiskutierten Fernsehsendung „Suriname(rs) Anders Viewed“.

Franklin Esajas wurde am 24. Dezember 1960 in Paramaribo in Surinam geboren.

1968 ging er in die Niederlande, wo er nach der Sekundarschule eine Vielzahl von Aktivitäten ausführte, darunter: Seemann in der Binnenschifffahrt bei Transol; Hat 18 Jahre bei Smithkline Beecham gearbeitet, davon 3 Jahre als Betriebsratssekretär und als Vorgesetzter in der Logistikabteilung ausgeschieden; Seit 1998 ist er Vorsitzender des Sportverbandes SVB – Bijlmer (5. Liga KNVB); Radiomacher bei Radio MART und Initiator seines eigenen Radioprogramms bei Mart Radio „Gedonder op de Zondag“;

Derzeit Fernsehprogrammmacher bei MorEsa Productions (Sekretär);
Mitbegründer und Vorsitzender des Rundfunkverbandes SME-TV und Initiator des vieldiskutierten Fernsehprogramms „Suriname(rs) Anders Viewed“
Zeigt Sendungen über Surinam und Surinam aus ihrer eigenen Vision.
Vater von vier Töchtern und einem Sohn.

„Ich bin motiviert, mit dem Programm „Suriname(rs) Different Views“ anzufangen, weil ich gemerkt habe, wie groß das Bedürfnis unserer Zielgruppe nach Wiedererkennbarkeit ist. Die Ex-Kolonien sind im niederländischen Fernsehen kaum zu sehen. Und wenn ja, ist es selten positiv.

Ich kam als achtjähriger Junge in die Niederlande und lebte bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr in niederländischen Pflegefamilien und Heimen. Ich musste plötzlich holländisch denken und fühlen. Dadurch wurde meine surinanische Identität in den Hintergrund gedrängt. Nur meine schwarze Hautfarbe habe ich laut meinen weißen Erzieherinnen mitgenommen. Und von meinen weißen Kollegen wurde diese schwarze Farbe oft als „Waffe“ gegen mich verwendet.

Trotzdem hat es mich damals nicht gestört. Ich habe viel aus dem Leben in den weißen Pflegeheimen und Internaten gelernt. Bis ich mich wieder als Suriname mit schwarzem Hintergrund öffnete. Der nie verschwundene Sensibilisierungsprozess wurde aktiv reaktiviert. Nach achtzehn Jahren ging ich zum ersten Mal zurück nach Surinam. Eine ziemliche Offenbarung. Jahre später fing ich an, aktuelle Sendungen beim surinamischen Lokalradio in Amsterdam zu machen, um eine größere Gruppe zu erreichen, mit der ich mich über das Leben und Arbeiten in den Niederlanden austauschen konnte, ohne die Identität zu verlieren.

1998 bekam ich die Gelegenheit, meine eigenen Heimvideos auf einem lokalen Kanal in Amsterdam und Umgebung zu zeigen. Ich hatte überhaupt keine Medien- oder journalistische Erfahrung, aber da die Reaktionen der Zuschauer über den Erwartungen lagen, war ich nicht aufzuhalten. Die Leute hatten wenig Probleme mit der Amateurkameraarbeit. Sie beschäftigten sich mit dem Inhalt des Programms. Ich war von allen Seiten untröstlich. Ich habe in meine Reisen nach Suriname investiert, um insbesondere diese Programme fortzusetzen.

Ich hob auch die Suriname in den Niederlanden hervor, die sich positiv engagierten, aber von ihrer eigenen Gruppe nie gesehen oder gehört werden konnten.

Hin und wieder wurde ich bei den Aufnahmen spontan von Dritten unterstützt. Bis über ein Jahr später kontaktierte ich Margo Morrison. Diese Künstlerin hat mich mit ihren wunderschönen surinamischen Gedichten fasziniert. Die Art und Weise, wie sie über Surinam dachte, fühlte und sprach, hat mich sehr angesprochen. Ich wollte ihre Gedichte als Voice-Over zu bestimmten Themen in meinen Programmen verwenden. Seitdem arbeiten wir als MorEsa Productions Foundation gemeinsam an der Sendung: „Suriname(rs) Different Views“) für Omroepvereniging SME-TV – Collaboration Media Entertainment. Wir machen diese Arbeit von ganzem Herzen und mit Liebe zu Suriname und der surinamischen Bevölkerung. Ich danke allen, die an uns glauben und denen, die daran mitwirken, dieses Produkt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“