Dreifache Kronen-Gewinnerin Ayesha Cooper

Ayesha with Sisterlocks: Ich denke, andere Frauen haben Angst, ihre Haare natürlich zu tragen, weil sie sich um die Meinungen anderer Leute sorgen. Sie denken, dass ihr Leben und ihre Arbeit dadurch negativ beeinflusst werden, aber das muss nicht sein!

 

 

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Ayesha Cooper glänzt mit ihren drei Titeln


Die Titel Miss Global US 2012, Miss Global America 2012 und Miss Global America US 2012 gehören alle zu Ayesha Cooper. Scherzhaft sagt sie manchmal, dass sie nicht weiß, wie sie sich nennen soll, weil es einer gespaltenen Persönlichkeit ähnelt. Durch das offene Interview, das Ayesha gegeben hat, erfahren wir mehr über diese wunderschöne, besondere Dame, die ihr Herz am rechten Fleck hat.


Hintergrund
Ayesha ist in Camden, New Jersey, geboren und aufgewachsen. Ein Gebiet mit viel Kriminalität, Drogen und Armut. 2004, 2005 und 2009 wurde sie laut FBI-Statistik als gefährlichste Stadt eingestuft. Die Gemeinde in Camden bestand überwiegend aus Afroamerikanern und Latinos. Nachdem Ayesha die Grundschule beendet hatte, zog die Familie in einen gehobenen Vorort von New Jersey (Magnolia) mit überwiegend weißer Bevölkerung. Ayesha weist darauf hin, dass dies für sie ein kompletter Kulturschock war. Gefühle der Isolation und eine Schule, in der sowohl Schüler als auch Lehrer sie nicht gut behandelten.

 

Trotzdem hat sie es geschafft, weit zu kommen. Ihren Bachelor of Science in Media Studies erwarb sie im Jahr 2000 an der Radford University. Derzeit arbeitet sie als Kreditgeberin für ein Kreditunternehmen.

 

Wettbewerbe verpassen
Ayesha nahm ab ihrem 12. Lebensjahr an Miss-Wettbewerben teil. Ihre Mutter dachte, dies sei der Weg, um ihr eine bessere Einstellung und mehr Selbstvertrauen zu verschaffen. In ihrer Jugend war Ayesha groß, sehr schlank, hatte eine Zahnspange und trug eine Brille. Sie kandidierte in mehreren Wahlen und gewann lokale, staatliche und nationale Titel. 1995 wurde sie die erste Afroamerikanerin, die den Titel Miss Magnolia gewann und die Rassengrenze durchbrach.

 

Vierzehn Jahre lang hatte sie aufgehört, an Schönheitswettbewerben teilzunehmen, beschloss jedoch, dies erneut zu tun, um auf ihre Wohltätigkeitsorganisationen aufmerksam zu machen und so Geld zu sammeln. Anderen zu helfen ist für Ayesha selbstverständlich. Ihr erstes Freiwilligenprojekt hat sie bereits im Alter von 8 Jahren gemacht.
Ayesha bestätigt, dass Schönheitswettbewerbe nicht so einfach sind. Als am schwierigsten nennt sie das Sprechen vor der Jury. Am einfachsten fällt ihr das Modeln. Wenn sie schon ein schönes Kleid hat, fühlt sie sich selbstbewusst und bricht nicht mehr.

 

Auf die Frage, ob viele Kandidatinnen Extensions oder Haarteile tragen und wie sie sich selbst sieht, sagt Ayesha, dass dies sehr häufig vorkomme. Es ist, als würde man falsche Wimpern aufsetzen; das ist ein Teil davon. Da sie selbst die einzige mit krausem Haar war, fiel dies umso mehr auf, aber damit hatte sie kein Problem. Im Gegenteil, sie sah darin den Weg, sich positiv abzuheben, weil die anderen Damen so "gleich" waren. Eine Mitbewerberin erzählte Ayesha, dass sie bewiesen habe, dass krauses Haar Mainstream sein könnte und dass sie sich wünschte, sie wagte es.

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Laut Ayesha trauen sich viele Frauen nicht, kraus zu werden, weil sie die negativen Auswirkungen auf ihr Leben und ihren Job fürchten. Aber das muss nicht sein. Die Wahl hat oft mit dem eigenen Selbstbewusstsein zu tun. Mit dem Gewinn von drei nationalen Miss-Titeln ist Ayesha zu Recht stolz. Einen Titel zu gewinnen ist großartig, geschweige denn drei in Folge.

 

Übergang zu krauses Haar
Ayesha sagt, dass sie ihren ersten Relaxer hatte, als sie 1 war. Da sie in einem weißen Vorort lebte, verspürte sie einen großen Druck, sich ihnen anzupassen und ihnen zu ähneln. Obwohl sich ihr Haar trocken anfühlte, entspannte sie sich weiter. Der Wendepunkt kam, als sie ihr Studium abschloss. Es fühlte sich an wie der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang und sie beschloss, den Übergang zu wagen.

10 Jahre lang trug Ayesha geflochtene Extensions. Dies war angesichts ihres vollen Terminkalenders mit Miss-Aufgaben, Freiwilligenarbeit, Sport und Fotoshootings einfach. Als sie 'Sisterlocks' (entwickelt von Dr. Joanne Cornwell) zum ersten Mal sah, wusste sie, dass sie sie haben wollte. Sie hat sehr von ihrer Friseurin Ann Kapciuch sowie ihrem direkten Umfeld profitiert. Da auch ihre Mutter und viele andere Familienmitglieder und Freunde kraus sind, hat sie das auch inspiriert. Auch bei der Arbeit wurde die nötige Unterstützung geboten. Ihre Kollegen haben sich schnell daran gewöhnt. Sie ist seit 2 Jahren mit ihren Schlössern zufrieden. Der Übergang hat Ayeshas Selbstvertrauen weiter gestärkt und wird noch häufiger von Männern angesprochen als zuvor!

 

altVorbilder

Als Vorbilder nennt Ayesha ihre Großmütter (sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits), ihre Mutter Tina Turner und ihre Schülerin (Ayesha engagiert sich auch ehrenamtlich als Lehrerin), die das „GED“ (Grunddiplom durch Staatsexamen) anstrebt.

 

In den 50er Jahren arbeiteten ihre Großmütter, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Sie bewundert ihre Mutter für ihre Ausdauer und Tina Turner dafür, dass sie eine starke, selbstbewusste Frau ist. Auch beim Sport ist Tina Turner eine Inspiration für Ayesha, denn sie hat bewiesen, dass auch Frauen mit einem durchtrainierten Körper schön und feminin sein können. Sie erzählt von ihrer Schülerin, dass sie eine Frau ist, die vor 30 Jahren mit einem Asylvisum nach Amerika gekommen ist, noch nie zur Schule gegangen ist, eine alleinerziehende Mutter mit einem Einkommen unter der Armutsgrenze ist. Sie ist fest entschlossen, ihre Schulausbildung abzuschließen. Wenn sie sich weigert aufzugeben, warum sollte ich dann? sagt Aisha.   


Halten Sie sich fit
Wie hält sich Ayesha in Form? Sie mag Sport. Morgens nimmt sie Kickbox- oder Boxunterricht und abends viermal die Woche Yoga. Darüber hinaus ziehen Basketball und Rugby ihre Aufmerksamkeit auf sich.

Auch beim Essen ist sie sich bewusst. Sie ist seit 12 Jahren Vegetarierin, isst keine verarbeiteten Lebensmittel und kein Junk Food. Sie wählt oft lokal angebaute Bio-Produkte, besonders Farmer's Markets ist sie ein Fan. Sie ist auch „holistisch“, was bedeutet, dass sie kein Aspirin oder andere Medikamente einnimmt, es sei denn, es besteht eine lebensbedrohliche Situation.

 

 

Tore als Miss
Mit ihrem Titel will Ayesha auf ihre Wohltätigkeitsorganisationen aufmerksam machen und dafür Geld sammeln. Ihre Wohltätigkeitsorganisationen sind: Habitat for Humanity, The Capital Area Foodbank und sie möchte auch eine Inspiration für junge Menschen sein, die aus unterprivilegierten Vierteln kommen, in denen Kriminalität, Drogen und Armut herrschen. Sie selbst stammt aus einer solchen Nachbarschaft und möchte den jungen Leuten zeigen, dass man Träume wahr werden und etwas verändern kann.

 

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Durch ihr ehrenamtliches Engagement erlebt Ayesha viele besondere Dinge. Sie hat eine Reihe von Reisen für Habitat for Humanity unternommen. Sie hat Häuser in Alaska, Kambodscha, Sambia und Neuseeland gebaut. All diese Reisen hatten etwas Besonderes für sie. Bemerkenswert war Neuseeland, mit dem sie sich unmittelbar verbunden fühlte, da einer der Hausbesitzer eine Nierenerkrankung hatte und zwei Transplantationen fehlgeschlagen waren. Er und seine Familie brauchten ein Zuhause, in das alle seine Dialysegeräte passen. Während dieser Zeit wartete Ayeshas Vater auf eine Lebertransplantation und sah die Reise nach Neuseeland als ihre Bestimmung an, sich um diese Familie zu kümmern, während sie die Situation ihres Vaters nicht beeinflussen konnte.

 

Schlusswort
Abschließend stellt Ayesha fest: Diese Website ist eine wertvolle Informationsquelle für Menschen, die zu ihren Wurzeln zurückkehren wollen. Es ist auch ein guter Ort, um einen "natürlichen" Lebensstil zu fördern und zu unterstützen, der nicht nur mit Haaren zu tun hat. Weitermachen! Und wie Mathama Gandhi sagte: "Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest."

 

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